Dateisystem-Überwachung
Eine Automation starten, wenn in einem Verzeichnis Dateien erscheinen oder sich ändern.
Funktionsweise
Der Trigger überwacht einen Ordner auf dem AI-Kit-Server (oder auf einem dort eingehängten Netzlaufwerk). Erscheint eine Datei, wird sie hineinverschoben oder ändert sie sich, startet der Workflow einmal für diese Datei – der Trigger wartet, bis die Datei nicht mehr wächst, damit eine Datei, die noch kopiert wird, nicht halbfertig gelesen wird. Temporäre und Sperrdateien (~$…, .tmp, .part, versteckte Dateien wie .DS_Store) werden immer ignoriert.
Was im Speicher ankommt, hängt von In Markdown umwandeln ab:
- An (Standard): PDF-, Word-, Excel-, CSV-, XML-, JSON-, HTML- und Textdateien kommen als Markdown-Text an – Tabellen als Markdown-Tabellen, JSON und XML in einem Code-Block. Ein KI-Schritt kann den Text direkt verwenden. Dateien ohne Text (Bilder, Archive) kommen als Datei an.
- Aus: Die Datei selbst kommt unverändert an, mit Name und Typ – zum Beispiel, um sie mit Datei ablegen an anderer Stelle abzulegen oder an eine E-Mail anzuhängen.
Das ist der einfachste Weg, jedes System anzubinden, das Dateien in einem Ordner ablegen kann – Fileserver, SFTP-Eingangsverzeichnisse, Scanner, Exporte aus anderen Programmen.
Einstellungen
| Feld | Was es steuert | Erforderlich | Hinweise |
|---|---|---|---|
| Ordner | Zu überwachender Ordner. | erforderlich | Absoluter Pfad auf dem AI-Kit-Server, z. B. /data/incoming. Existiert der Ordner nicht, meldet der Trigger einen Fehler. |
| Nur diese Dateien | Muster der Dateien, auf die reagiert wird, durch Semikolon getrennt. | optional | Beispiel: *.pdf; *.docx. Leer: jede Datei im Ordner. Groß- und Kleinschreibung spielen keine Rolle. |
| Außer diesen Dateien | Muster der Dateien, die ignoriert werden. | optional | Beispiel: *_draft.*. |
| In Markdown umwandeln | Inhalt als Markdown-Text oder die Datei selbst. | optional | Standardmäßig eingeschaltet. |
| Netzlaufwerk (Abfragemodus) | Für SMB-/NFS-Freigaben, die Dateiänderungen nicht melden. | optional | Standardmäßig ausgeschaltet. |
| Dateiinhalt | Wo der Inhalt im Speicher abgelegt wird. | erforderlich | Markdown-Text oder die Datei selbst, wenn sie nicht umgewandelt wird. |
| Dateiinfo (optional) | Pfad, Name, Typ, Größe und Änderungszeit der Datei. | optional | Mit {memory://<key>/path} können Sie die Datei später mit Datei ablegen verschieben oder kopieren. |
📷 SCREENSHOT: Die Konfiguration der Dateisystem-Überwachung mit sichtbarem Ordnerpfad und den Filtern „Nur diese Dateien“ und „Außer diesen Dateien“.
Beispielszenario
Bestellimport. Ein Onlineshop legt je Bestellung eine XML-Datei in /data/orders/inbox ab. Die Dateisystem-Überwachung startet für jede neue *.xml-Datei; eine KI-Aktion liest Kunde und Positionen aus; ein Schritt Datei ablegen mit der Aktion Datei verschieben (move) und {memory://fileInfo/path} als Vorhandene Datei (Pfad) verschiebt die verarbeitete Datei nach /data/orders/done.
Empfehlungen
- ✅ Verwenden Sie einen eigenen Eingangsordner, in den sonst niemand schreibt. Wenn sich Automations-Trigger und Dateiaktivitäten von Benutzern mischen, wird es schnell unberechenbar.
- ✅ Lassen Sie Nur diese Dateien leer, wenn jede Datei im Ordner verarbeitet werden soll; temporäre und Sperrdateien werden ohnehin übersprungen.
- ✅ Verschieben oder löschen Sie verarbeitete Dateien im Workflow mit Datei ablegen (Aktion Datei verschieben bzw.
moveoder Datei löschen bzw.delete; Vorhandene Datei (Pfad) aus der Dateiinfo), damit sie nicht erneut verarbeitet werden. - ⚠️ Manche Upload-Protokolle (SCP, SFTP) schreiben eine Datei in Teilen. Der Trigger wartet, bis die Datei nicht mehr wächst; bei sehr langsamen Uploads lassen Sie das hochladende Programm unter einem temporären Namen (
.part,.tmp) schreiben und die Datei nach Abschluss umbenennen. - ❌ Richten Sie die Überwachung nicht auf einen Systemordner. Wählen Sie einen Ordner, der dem AI Kit gehört oder auf den es klar geregelten Zugriff hat.
Nächste Schritte
- Dateien aus dem Workflow ablegen, verschieben oder löschen: Datei ablegen.
- Für eingehende HTTP-Aufrufe: HTTP-Webhook-Empfänger.